Cuore Lieto

Das Ensemble Cuore Lieto (Glückliches Herz) widmet sich hauptsächlich der Musik der Renaissance und des Barock in England und Italien.
Auftritte u.A. bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Wiener Kultursommer.

Andreas Gamerith - Countertenor
Farid Feyzullayev - Barockvioline
Günter Schagerl - Barockcello
Philipp Henry - Arciliuto

Programm (2025):
„La caduta di Fetonte“ – Pasticcio-Oper mit Musik von Alessandro Scarlatti, G. F. Händel, Antonio Vivaldi u.a.
Hätte es diese ultimative Barockoper zur Zeit des 18. Jahrhunderts bereits gegeben, sie wäre wohl 
ein durchschlagender Publikumserfolg geworden: „Der Sturz des Phaeton“, eine augenzwinkernde
musikalische Collage, die – basierend auf Ovids Mythos – sich recht unverfroren aus einem reichen
Fundus an Opernmusik von Händel bis Vivaldi bedient. Und in barocker Weise wird auch der
literarische Ausgangspunkt unverschämt um Seitenhandlungen erweitert. Denn was nützt das
schönste Drama, wenn es an Liebesverwicklungen fehlte…?
Und so entsteht eine Geschichte von Phaeton, dem Sohn des Sonnengottes, der den Sonnenwagen
zu lenken wünscht, an seiner hochmütigen Aufgabe aber scheitern muss – um auch noch eine Reihe
anderer Beteiligter in Mitleidenschaft zu ziehen. (Dass ein glückliches Ende dennoch zuwege
gebracht wird, verdankt sich selbstverständlich der irrationalen Logik barocken Musiktheaters.)
Für „Caduta di Fetonte“ wurden unterschiedliche musikalische Quellen genutzt, um ein neues Werk
entstehen zu lassen. Neben der musikalischen „Montage“, bei der ein Sänger in alle Rollen zu
schlüpfen hat, werden außerdem künstlerische Interventionen und artistische Elemente genutzt, die – in vergleichbarer Form – auch den Zauber barocker Aufführungen ausmachten. Sie ermöglichen es,
der Faszination des Phänomens „Barockoper“ nachzuspüren.

Programm (2024):
"Reisende"
Was haben Dowland, Eccles, Geminiani und Corelli gemeinsam? Sie waren Reisende, die ihre Musik an unterschiedlichen Höfen und Städten Europas komponierten. Heute würde man sie als Expats bezeichnen, die die unterschiedlichen Bedingungen und Möglichkeiten der europäischen Höfe und Länder ausnutzten, um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Welche Rolle die neuen und alten Heimaten in ihrer Musik spielen, wird im Programm erklärt.


Programm (2023):
"Mad lover"
Das Ensemble taucht tief ein in die melancholische Klangwelt ausgewählter Werke aus dem England des 17. Jahrhunderts. Ausgehend von John Eccles' Ground aus "The Mad Lover" erkundet es einen besonders berührenden Teil des barocken Repertoires.